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Technologie-Startup verhindert Fehlinvestitionen durch präzise Medienstrategie

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2025 08 18
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Fallstudie
Wissenschaftsjournalismus

Wenn technische Ungenauigkeit zum Geschäftsrisiko wird

Das Dresdner Unternehmen VoltStore entwickelte 2022 ein neuartiges Speichersystem für Industrieanwendungen. Nach einer Pressemitteilung berichteten Medien von einer Lösung für Privathaushalte, was nie geplant war. Potenzielle Industriekunden zogen sich zurück, weil sie den Fokus auf Konsumenten interpretierten. Die Fehleinschätzung: Präzise Pressemitteilungen garantieren korrekte Berichterstattung.

Kontrollierte Informationsfreigabe statt breite Streuung

Technischer Leiter Ragnar Hellwig stellte auf ein gestaffeltes System um. Vor jeder Veröffentlichung erhielten ausgewählte Fachjournalisten exklusive Briefings mit technischen Details. Erst nach Erscheinen dieser fundierten Artikel erfolgte die breite Pressemitteilung, die auf die Fachberichterstattung verwies.

Präzise Darstellung als Wettbewerbsvorteil

Bei der nächsten Produktankündigung im April 2023 war die Berichterstattung zu 92 Prozent technisch korrekt. Zwei Industriepartner, die zuvor abgesprungen waren, erneuerten Gespräche. Die Investitionsrunde schloss mit 8 Millionen statt geplanten 5 Millionen Euro.

Hellwigs Erkenntnis: Wer zuerst Fachmedien beliefert, schafft einen Referenzrahmen für alle nachfolgende Berichterstattung. Journalisten recherchieren vorhandene Artikel. Die ersten Veröffentlichungen definieren die Narrative.

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Recherchestunden investiert
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Quellen geprüft
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Experten befragt
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